Stummfilm Live-Musik mit InterZone Perceptible

InterZone Perceptible ist seit 20 Jahren ein Begriff in Sachen Stummfilmvertonung auf höchstem Niveau. Mit elektrifiziertem Akkordeon, E-Bass, Live-Elektronik und Zuspielungen holen die beiden an der Folkwang Hochschule Essen studierten Musiker Sven Hermann und Matthias Hettmer den Stummfilm der 10er/20er-Jahre ins 21. Jahrhundert. International tätig spielten sie auf Einladung des Goethe-Instituts in Süd-Korea, Finnland und in den USA, auf diversen Stummfilmfestivals im europäischen Raum und platzieren Stummfilmreihen in NRW. Das meist düstere Repertoire besteht mittlerweile aus 30 Filmen und jeder verlangt nach einer eigenen „industrial soundart“ Klanglandschaft, die keine äußeren Geschehnisse illustriert, sondern die inneren Welten der Film-Figuren ausleuchtet. Ein akribisches Sounddesign erzeugt die Illusion eines aus der Leinwand heraus wachsenden Klanges.

Ab dem 28.3.2020 wird InterZone Perceptible regelmässig im Maxus Gladbeck gastieren. Geplant sind sechs Veranstaltungen jährlich. Der Auftakt wird am 28. März Orlac’s Hände sein, ein Stummfilm von Robert Wiene aus dem Jahr 1924. Am 25.4.2020 wird Nosferatu – eine Sinfonie des Grauens von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922 folgen. Den Abschluss des ersten Halbjahres 2020 wird am 27.6.2020 Geheimnisse einer Seele von Georg Wilhelm Pabst aus dem Jahr 1926 sein. InterZone Perceptible wird zu jedem Film einen Live Soundtrack spielen. Konzertbeginn ist jeweils um 19:30 Uhr, Einlass ist um 19:00 Uhr, der Eintritt kostet 6€.

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